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Das Todeskliff ist ein relevanter Ort im Inselreich Lynnian. Es handelt sich um die größte Insel in den südlichen Meeren, die gemeinhin als die "Ungewässer" bezeichnet werden. Im Zentrum der Insel liegt ein gigantischer Vulkan, dessen Ausbrüche das Kliff erst haben entstehen lassen.

Landschaft Bearbeiten

Das Todeskliff wird grundsätzlich von einer rauen, zerklüfteten Landschaft geprägt. Hohe, spitze Bergketten aus grauem Fels wechseln sich hier mit tiefen, dunklen Schluchten ab, die weit unter den Meeresspiegel führen. In einem Umkreis von mehreren hundert Metern um die Insel herum ragen unzählige, vom Salzwasser angegriffene Felssäulen aus dem Wasser, die allesamt in Richtung Norden deuten. Um den gigantischen Vulkan, der im Zentrum der Insel liegt, finden sich kleine, seit Jahren abgestorbene Wälder, deren totes Holz einzig unter der salzigen Luft am Todeskliff leidet. Dazu unzählige tote Büsche. Der Vulkan selbst ist seit Jahrhunderten nicht mehr ausgebrochen, dennoch findet sich noch flüssige Magma in diesem, deren Hitze jedoch lange nicht mehr mit der der damals aus dem Berg geflossenen Lava vergleichbar ist. Vom Vulkankrater ausgehend gibt es ein weitläufiges Höhlensystem, welches mittlerweile von verschiedenen Drachenarten bevölkert wird. Auf einer kleinen Nebeninsel des Todeskliffs, noch weiter südlich gelegen als die Insel selbst, befindet sich der Eispalast. In diesem Palast lebte einst ein mächtiger Drache, der sogenannte freundliche Fluch, mit seinem Gefolge. Als der freundliche Fluch jedoch die Insel verließ, verließ auch das Gefolge des Drachens die Insel und ließ einen mittlerweile von Erdbeben und von daher ansteigenden Salzwasser beschädigten Tempel zurück.

Tagebucheintrag nach dem ersten Drachenmeister Bearbeiten

"So würde ich vermutlich lügen, würde ich berichten, diesen Part unseres heiligen Landes zu kennen. Dennoch kann ich, und man mag es mir verzeihen, sagen, dass es sich um einen vom allmächtigen Lynniac vernachlässigten Teil handelt - und soll es nur daran liegen, dass unser aller Hüter die Nordlande vor den Schatten der Welt zu schützen hatte. Ich denke, es sei mir erlaubt, zu erklären, den Rest meines armen Lebens hier fristen zu müssen. Insofern wage ich zu behaupten, dass es einzig den Drachen jenes wunderschönen Tempels, aus dem ich hier gerade schreibe, zu verdanken ist, dass mir möglich ist, eine solch mysteriöse Insel wie diese langfristig erforschen zu können. Ich möchte die folgende Seite nutzen, meine bisherigen, vermutlich durchaus unwichtigen, Ergebnisse meiner grundlegenden Forschungen unter Bezug auf meine zuvor aufgestellten Thesen niederzuschreiben: Das Reich, was ich hier nun Dunkellande taufen möchte, scheint einiges erlebt zu haben. Um dies zu Präzisieren: Eine unfassbar mächtige Naturgewalt muss hier gewüstet haben, um sogar das Unterland der Insel, unter dem Meeresspiegel, derart beeinflusst zu haben. Und ich bezweifle, dass ein läppischer Vulkan wie der dieser Lande, und mag er größer sein denn der meiner Heimat, in der Lage wäre, solche Zerstörung hervorzurufen. Unter diesen Umständen wage ich folgende Theorie aufzustellen: Die Vernichtung der Schönheit dieser Insel ist eng mit der Trennung des uns bekannten Reiches zu Zeiten der magischsten aller Kristallsonnen verknüpft, sprich, der Umformung des Landes Lynnian in das Inselreich Lynnian. Ich werde weitere Untersuchungen anstellen müssen."

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