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Skjergholm war eine Insel im Östlichen Meer und ihre Einwohner trugen alle 10 Jahre seit 255 NAD die Drachenfestspiele aus. Die 23. Spiele wurden von Thytar und seinen Rächern unterwandert und nachdem er die fünf Teilnehmer der Spiele in einen harten Wettkampf ums Überleben unter ihnen veranstaltet hatte, opferte sich Orion, der Leuchtende Fluch des Teilnehmers Thorin Odinson, und besiegte Thytar damit, indem er den Pfropfen des Vulkans von Skjergholm zerstörte und ihn so zum Ausbrechen brachte. Dabei wurde die Insel zerstört und ihre Einwohner zerstreuten sich auf die umliegenden Inseln und Dörfer.

Geographie Bearbeiten

Vor der ZerstörungBearbeiten

Skjergholm stieg von Westen nach Osten stetig an. Von seichten Sandstränden, über Grashänge und Wälder bis hin zu den Steilklippen der Ostklippe bot Skjergholm viele Lebensräume für unterschiedliche Drachenarten. Skjergholms herausragendstes Merkmal war der ruhende Vulkan, der im Zentrum der Insel lag. Der Feuerberg wurde von einem Pfropfen am ausbrechen gehindert, doch im Erdinneren baute sich eine explosive Spannung auf, die durch Orions Selbstopfer schließlich entfesselt wurde. Vor diesem Ausbruch überragte der Vulkan den Rest der Insel und warf seinen gewaltigen Schatten auf die niedrigeren Gebiete. Das führte zu dem Phänomen, dass es im Dorf im Schatten des Vulkans tagsüber oft dunkler war als am Abend.

Nach der ZerstörungBearbeiten

Nach der Zerstörung ist Skjergholm eine unwirtliche Felsenwüste und das Dorf nicht mehr als eine Ansammlung qualmender Ruinen.

Geschichte Bearbeiten

Die ersten Menschen siedelten auf Skjergholm vermutlich in der Zeit um die Gründung des Rats der Drachenzähmer und waren schon mit dem Umgang der Drachen vertraut. Sie waren Gründungsmitglieder des Rates und kämpften in dessen Kriegen an vorderster Front. Skjergholm stellte häufig den Ratsvorsitzenden, der nicht selten ihr Häuptling war. Im Jahr 255 NAD veranstaltete der damalige Häuptling die ersten Drachen-Festspiele als Wettbewerb zwischen jungen Drachenzähmern aus Skjergholm, um deren Fähigkeiten zu testen. Erst ab den 19. Festspielen, war es auch Wikingern von außerhalb von Skjergholm erlaubt, am Wettbewerb teilzunehmen, und prompt gewann ein Teilnehmer aus Skandir. Ein weiteres Novum gab es 40 Jahre später bei den 23. Drachen-Festspielen unter dem Häuptling Ilmar, denn dieses mal gab es gar keinen Teilnehmer aus Skjergholm. Doch diese Tatsache war nicht das einzige, was die "23." - wie man diese Spiele später in schmerzhafter Erinnerung nur knapp titulierte - so besonders machte. Denn Thytar und seine Rächer, ein gewalttätiger Stamm, der sich oft in Auseinandersetzungen mit Mingard verwickelte, unterwanderten die Festspiele und machten sie zu einem Kampf auf Leben und Tod, den nur einer der Teilnehmer überleben sollte. Glücklicherweise konnten die meisten Einwohner Skjergholms und Gäste evakuiert werden, doch einige traten auf die Seite der Rächer über. Zum Schein tat dies auch Ilmar, doch er wollte damit die Teilnehmer retten, trug einem von ihnen, Thorin Odinson, auf, den Pfropfen im Inneren des Schattenberges zu zerstören und damit einen Vulkanausbruch auszulösen. Ilmar bezahlte dafür jedoch mit seinem Leben. Schließlich führte der Drache des Teilnehmers den Auftrag aus und Skjergholm ging mitsamt vieler Rächer unter. Nach dieser Tragödie zerstreuten sich die einst so stolzen Einwohner Skjergholms in alle Himmelsrichtungen und die glorreiche Ära der Insel war vorbei.

Die Drachen-FestspieleBearbeiten

Die Drachen-Festspiele waren ein siebentägiger Wettkampf unter jungen Drachenreitern und das Markenzeichen von Skjergholm. Fünf Teilnehmer traten in sieben Disziplinen - teilweise mit ihren Drachen, teilweise ohne deren Hilfe - gegeneinander an. Die Disziplinen in der Reihenfolge ihrer Austragung waren (mit Drachen, ohne Drachen):

  1. Geschichtenerzählen
  2. Slalomrennen
  3. Kunstflugwettbewerb
  4. Zielschießen
  5. Kunstflug ohne Reiter
  6. Duellwettbewerb
  7. Kampfrennen

Neben den Wettkämpfen wurden bei den Spielen große Festessen, Besichtigungsflüge der Insel und andere Aktivitäten für die Teilnehmer und ihre Angehörigen angeboten. Von 255 NAD bis 485 NAD fanden die Drachen-Festspiele dreiundzwanzig Mal statt.

GallerieBearbeiten

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