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Der Name Hlinor bezeichnet drei Orte auf dem östlichen Festland. Zum einen gibt es das Hlinor-Gebirge, welches das Festland etwa auf halber Höhe schneidet und bis weit ins östliche Meer herausragt. Außerdem trägt die Küstenregion im Norden des Gebirges den Namen Hlinor - genauso wie das größte Dorf dieser Region. Das Land Hlinor war Austragungsort der letzten Schlacht zwischen den Heeren des Obersten und der Allianz der Drachenzähmer.

DorfBearbeiten

Das Dorf Hlinor ist die Heimat von Siedlern, die in den frühen Zeiten des Rates in den Region gekommen sind. Trotz ihrer langen Freundschaft mit Drachen sind die Einwohner von Hlinor kein Teil des Rats der Drachenzähmer. Sie befürchten, dass zu enge Verbindungen zu den anderen Stämmen sie eines Tages in ungewollte Konflikte verwickeln und ihnen schwere Pflichten auferlegen könnten. Zu den Bewohnern von Hlinor zählen unter anderem einige Flüchtlinge von Skjergholm und Syl Frierdotr.

Das Leben der DorfbewohnerBearbeiten

Hlinors Dorfbewohner leben vor allem vom Fischfang, den sie zusammen mit ihren Drachen bewältigen. Sowohl das Meer als auch der Fluss, der das Dorf durchschneidet und dann im Ostmeer mündet, bieten genügend Fische, um alle zu versorgen. Zusätzlich bringt die Jagd in den Wäldern Hlinors weitere Fleischerträge. Das Leben in Hlinor ist kein besonders abwechslungsreiches oder aufregendes, dafür genießen Hlinors Bewohner schon seit Jahrhunderten Frieden.

Die Schlacht gegen den OberstenBearbeiten

Der jahrhundtelange Frieden bricht erst im Jahr 493 NAD, als die Entscheidungsschlacht zwischen den Heeren des Obersten und den freien Drachenreitern auf Hlinors Boden ausgetragen wird. Nach langem Agieren im Untergrund hat der Oberste nun offen den anderen Stämmen den Krieg erklärt. Während seine Streitkräfte auch den Westen der Welt der Drachenreiter in Schach halten, tritt sein Hauptheer in Hlinor gegen ein Bündnis an, das aus den Drachenhändlern unter Thorin Odinson und Walküre besteht sowie dem Clan der Ergänzung, den Bewohnern von Mingard, einigen Kriegern von den kleineren Inseln des Ostens, den Menschen von Hlinor und deren Drachen.

Am Ende sind die Verluste auf beiden Seiten hoch, das Meer vor Hlinor vom Blut der Verletzten und Toten Menschen und Drachen rot. Auf der Seite des Obersten sind Haat Grimmson und sein Drache Blutflamme gefallen, die Gegenseite muss den Tod von Harald und Phantomflug beklagen. Dennoch sind die Verluste auf der Seite des Obersten sind höher und er wird mit einigen seiner besten Krieger in die Enge gedrängt. Der Häuptling von Hlinor fordert seinen Tod für das Verderben, das er über sein Land gebracht hat. Er zieht trotz Thorins Warnung mit einem Trupp Kriegern und Drachen los, um den Feind zu vernichten, stirbt jedoch bei dem Versuch. Erst dadurch kann sich Thorin überwinden, gemeinsam mit Walküre gegen den Obersten ins letzte Gefecht zu ziehen und ihn am Ende zu töten.

Das Land HlinorBearbeiten

Hlinor ist ein schmaler Küstenstrich nördlich des gleichnamigen Gebirges. In Küstennähe wird die Landschaft vor allem von Grasebenen beherrscht, die von einigen Nadelwäldern durchbrochen werden. Je höher das Land zum Gebirge hin ansteigt, desto mehr Wälder gibt es zu sehen, bis das Gelände irgendwann in die unwirtliche Felsenlandschaft des Hlinor-Gebirges übergeht. Hlinor bietet den Wikingern und Drachen, die hier leben, reichlich Wild zum Jagen.

Nach der Entscheidungsschlacht gegen den Obersten ziehen sich einige Narben vom Feuer der kämpfenden Drachen durch die Landschaft. Einige künstliche Hügel, Massengräber für die Gefallenen, sind ebenfalls stumme Zeugen des vergangenen Schreckens.

Das Hlinor-GebirgeBearbeiten

Das Hlinor-Gebirge ist ein Land der Hochwälder, Felsen und Gletscher. Kaum ein Mensch lebt in dieser unwirtlichen Region, doch für einige Drachenarten ist sie der perfekte Platz zum Nisten. In den westlichen Ausläufern des Hlinor-Gebirges leben einige Tödliche Nadder, zu denen auch Lux und seine Familie gehören.

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