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Das ist die Geschichte von Celine Schwarzwald und ihrem Drachen Fangzahn.

Rechtsschreibkorrekturen, Kritik und Verbesserungsvorschläge sind erwünscht. ^

Ansonsten werde ich ja nie gut im Schreiben. XD

Kapitel 1 - Drachenkunde Bearbeiten

„Ruhe!“, schrie Magnus zu der Klasse, damit nun auch die letzten Schüler ihre Waffen vom Kampfunterricht wegpackten, und sich endlich hinsetzten. Magnus der Furchtlose war unser Lehrer für Drachenkunde. Er ist ein sehr netter Mann, den eigentlich alle Schüler mögen, aber wenn er einmal laut wird, ist allen klar, dass mit ihm nicht mehr zu spaßen ist. Trotz seiner eher schmalen Figur haben alle im Dorf Respekt vor ihm. Ob das nur daran liegt, dass er dem Reden nach ein exzellenter Kämpfer ist, oder ob das noch andere Gründe hat, weiß ich nicht. Zumindest herrschte jetzt Stille im Klassenzimmer. Auch wenn wir gerade einmal 10 junge Leute sind, sind wir immer noch Wikinger, und Wikinger waren ja schon immer gut darin Krach zu machen.

„Celine, kannst du bitte die Bücher vom hinteren Schrank holen“, forderte der Lehrer mich auf. Ich stand also auf und öffnete den hölzernen Schrank, um die Bücher über die Geschichte der Drachen auszuteilen.

Unser Klassenzimmer war lediglich eine schlichte kleine Holzhütte mit einem einzigen, nicht besonders großen Raum. Vorne befand sich ein Tisch für den Lehrer und ganz hinten in der Ecke stand das einzige Regal. Die Holztische und Stühle waren nicht gerade ordentlich in der Mitte des Raumes verstreut. Eigentlich sollten sie ja durch den gesamten Raum verteilt stehen, aber die Schüler haben es sich natürlich zur Aufgabe gemacht alles umzustrukturieren, damit man sich besser während des Unterrichts unterhalten kann. Ob das nun sehr nützlich fürs Lernen ist, ist eine andere Frage, welche doch eher niemanden interessiert.

Als ich dann auch das letzte Buch Magnus entgegenreichte, ging ich wieder ganz nach hinten zu meinem Platz und ließ mich neben Tobias auf einem Stuhl nieder.

Ich mochte ihn nicht. Ich war der Meinung, dass er ein arrogantes Arschloch ist, aber Sina – die neben mir das einzige Mädchen in dieser Klasse ist – war in Tobias besten Kumpel verknallt, weswegen wir hinten bei denen saßen. Vielleicht täusche ich mich ja und er ist gar nicht so schlimm wie es mir bisher vorgekommen ist – immer positiv denken. Außerdem wollte ich keine sinnlose Auseinandersetzung beginnen. Das würde keinem etwas bringen, und ganz allein wollte ich auch nicht sitzen.

„Schlagt bitte die Bücher auf. Wir wollen uns heute einmal ansehen wie die Wikinger früher auf hoher See mit Drachen zu kämpfen hatten“, versuchte der Lehrer den Unterricht zu beginnen.

„Warum müssen wir überhaupt etwas über Drachen wissen?“, fragte ein Junge, eher genervt als interessiert. Nicht schon wieder.

„Seit Jahrhunderten gibt es hier bei uns keine Drachen mehr. Wahrscheinlich hat noch nie jemand aus dem Dorf einen gesehen“, beschwerte sich der Junge weiter.

„So lange ist das nicht her als noch die letzten Nadder hier um diese Inseln ihre Nahrung fischten. Vielleicht ein paar Jahrzehnte, aber doch kein Jahrhundert. Außerdem gibt es weiter im Norden durchaus noch welche“, konterte Magnus erstaunlicherweise noch ziemlich ruhig, obwohl dieses Thema immer wieder bei den Schülern aufkommt.

„Und woher wollen wir wissen, dass es überhaupt noch irgendwelche gibt? Wann war schon das letzte Mal einer aus dem Dorf im Norden? Hier hat doch noch nie jemand einen Drachen gesehen. Wahrscheinlich haben sich das die Alten nur alles ausgedacht, um uns Angst zu machen, damit wir ordentlich trainieren!“, mischte sich Tobias jetzt auch noch ein.

„Du weißt sicher am besten Bescheid, mit wem unser Stamm zu tun hat, Tobias“, sagte Magnus ironisch, wobei ich mir ein leichtes Lachen unterdrückten musste.

„Mein Vater ist der bedeutendste Seemann in diesem Dorf. Ich würde doch wohl wissen, wenn wir noch viel mit dem Norden zu tun hätten.“

Warum genau habe ich nochmal in Betracht gezogen, dass Tobias kein arrogantes Arschloch ist?

Der Lehrer kam wieder etwas lauter zu Wort: „Nur weil dein Vater EIN bedeutender Seemann ist, heißt das nicht, dass er über alles in diesem Dorf informiert ist, geschweige denn, dass er alles, was er weiß seinem Sohn erzählt, dessen Klappe sowieso schon viel zu groß ist!“

Eine kurze Zeit lang sagte niemand mehr etwas, und Tobias schien ein wenig beleidigt zu sein. Doch dann unterbrach ein anderer Junge, welcher weiter vorne saß, das Schweigen: „Okay, aber warum müssen wir dann etwas über diese Drachen wissen? Wir könnten doch einfach am Trainingsplatz lernen wie man sich vor ihnen verteidigt.“

„Genau diese Frage werden wir heute hoffentlich klären. Um zu wissen wie man sich vor solchen Kreaturen verteidigt, muss man erst ein paar Grundkenntnisse über die verschiedenen Arten von ihnen kennen. Außerdem ist die Frage, ob man es überhaupt nötig hat sich zu verteidigen, wenn man einem Drachen begegnet.“

Ein paar verwirrte Gesichter und Schweigen breiteten sich unter den Schülern aus. Ich kann nicht wirklich verstehen warum sich alle über Drachenkunde aufregen. Natürlich ist es nicht so spannend wie Äxte auf dem Trainingsgelände zu werfen, dennoch fand ich den Unterricht interessant. Für mich gab es keine Zweifel daran, dass Drachen existieren. Ich habe schon so viele - auch aktuelle - Erzählungen über Drachen gehört, die sicher nicht alle erfunden sein können. Eine von ihnen werde ich sicher nie vergessen …

Kapitel 2 - Der Wanderer Bearbeiten

Es war an einem kühlen Herbstabend. Der Winter sollte bald kommen und man spürte bereits die eisige Winterluft in der Nase, obwohl es gerade erst Ende Oktober war. Mein Vater sollte mit einigen anderen Männern von unserem Stamm in den Wald gehen, um Holz zu sammeln, und dank langer Überredungskunst, durfte ich auch mitkommen.

Ich hatte mir damals versucht selbst einen Bogen zu basteln, weswegen ich unbedingt in den Wald wollte, um diesen auszuprobieren, da ich ihn sozusagen „verbessert“ hatte. Ich war gerade einmal 5, der Bogen sah demnach ziemlich gewöhnungsbedürftig aus, und bestand lediglich aus einem viel zu hartem Eichenholzbogen, welcher an beiden Enden mit einem Stück Garn zusammengebunden war. Den eher stumpfen Spitz des Pfeiles habe ich damals einfach unprofessionell mit einem Taschenmesser geschnitzt. Ich hatte von dem her auch nicht vor etwas anzugreifen, der Stock mit der halbstumpfen Spitze sollte lediglich seinen Zweck erfüllen: Dass ich mit ihm das Bogenschießen lernen kann.

Wie es auch nicht anders sein sollte, hielt ich mich nicht unbedingt an die Bedingung von meinem Vater, ihm und den anderen Männern mit dem Holz zu helfen. Ich war eher damit beschäftigt mit meinem Bogen Blätter von den Bäumen zu schießen, und mich immer weiter von der Truppe zu entfernen. Als ich bereits mein nächstes Ziel fokussierte – den Ast eines Holunderstrauches – hörte ich rechts von mir, hinter dem ganzen Gebüsch, etwas rascheln. Wie es nicht anders sein sollte, hatte mein 5-jähriges Ich ein Abenteuer vor Augen, und malte sich bereits mit ihrer kindlichen Fantasie die gefährlichsten Drachen aus, die sie mithilfe ihrer Waffe, die aus 2 Stöcken und einem Stücken Garn bestand, jagen würde.

Definitiv äußerst professionell und unauffällig, schlich ich mich durch das Geäst, um den imaginären Drachen zu erlegen. In Kampfposition sprang ich hinter einer Fichte hervor, und prallte geradewegs auf ein scheinbar bewegliches Objekt auf. Ich schreckte ein paar Schritte zurück und das „Objekt“ stellte sich als ein älterer Mann heraus. Bedrohlich zielte ich mit meinem Bogen auf den Fremden. Dieser schien erstaunlicherweise nicht sehr eingeschüchtert von meiner Konstruktion zu sein.

„Hast du den selbst gemacht?“, fragte mich eine tiefe und freundliche seinerseits. So kam es, dass ich mich mit dem Mann unterhielt, und es stellte sich heraus, dass es ein Nomade war, der vom hohen Norden bis hier herpendelte.

Mein Vater schien mich bereits gesucht zu haben, denn ich hörte ihn bereits meinen Namen rufen, bis er zu uns kam. Erst beäugte er den Fremden etwas skeptisch, dieser erläuterte ihm, dass er gerade von einem Handelsschiff hier auf unserer Insel abgesetzt wurde. Zusammen mit dem restlichen Trupp machten wir uns wieder auf den Weg zurück ins Dorf, nachdem mein Vater den Nomaden angeboten hat bei uns die Nacht zu verbringen. Ich denke andere würden nicht so einfach irgendeinen Fremden einfach so einladen, aber wir waren ein ziemlich friedliches Volk … Na ja, zumindest was Wikinger angeht. Bei unseren Schlägereien gibt es wenigstens keine Tote. Aber wieso sollte man wegen eines älteren Mannes ein riesen Drama machen?

Am nächsten Tag erzählte Norman – der Name des alten Mannes (erschießt mich bitte für diese Kreativität, danke <3) – die Geschichten, die sich während seiner Reise angesammelt haben. Norman breitete sich auf einer Bank, in der Nähe unseres Hauses aus, und um ihn herum hörten die Kinder aus dem Dorf ihm aufmerksam zu. Sogar einige Erwachsene versammelten sich um ihn, als er von seinen Erzählungen berichtete:


Der Rest des Kapitels ist noch nicht ganz fertig, weswegen ich einfach hier aufhöre. XD Wollte nur Astrid Hofferson0001 nicht mehr länger warten lassen, mimp. Bearbeiten

ERGÖTZE DICH AN MEINEM MIST! Bearbeiten

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